Die Stadt Leverkusen erhält im Rahmen des neuen NRW-Infrastrukturgesetzes 2025 bis 2036 Fördermittel für die Bildungsinfrastruktur. Mit einem neuen Antrag im Kinder- und Jugendhilfeausschuss (KJHA) wird nun gefordert, dass diese Gelder auch dort ankommen, wo junge Menschen ihre Freizeit verbringen.
Die Kernpunkte des Antrags:
Jugendarbeit ist Bildung: Orte wie Jugendtreffs, Gruppenräume und Bildungsstätten der Vereine sollen offiziell als Teil der Bildungsinfrastruktur anerkannt und bei Förderungen berücksichtigt werden.
Feste Quote: Mindestens 50 Prozent der zugewiesenen Mittel sollen in die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur fließen.
Bedarfe ermitteln: Die Stadt soll bei freien Trägern (z. B. Kirchen oder Jugendverbänden) abfragen, wo Sanierungen, Barrierefreiheit oder neue Räume nötig sind.
Rechte wahren: Investitionen müssen das Kindeswohl berücksichtigen und die gesetzlichen Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen.
Ziel ist es, den Investitionsstau in der Jugendarbeit aufzulösen und eine moderne, ganzheitliche Bildungslandschaft für alle jungen Leverkusener zu schaffen.

